Die Balluff Story

Eine Geschichte, die sich sehen lassen kann



Vom Fahrrad zum Partner der Automobilindustrie

Fahrräder, Motorräder und Nähmaschinen sind der Ausgangspunkt einer über 90-jährigen Erfolgsgeschichte. 1921 gründet Gebhard Balluff seine mechanische Reparaturwerkstatt, aus der sich ein Betrieb für Präzisions-, Dreh- und Frästeile entwickelt. Balluff wird so auch Lieferant für die Maschinenfabrik Heller. Anfang der 50er-Jahre fertigt Balluff nach Vorgaben und Zeichnungen von Heller Nockenschalter, die zu den neuentwickelten elektrischen Steuerungen für Werkzeugmaschinen benötigt wurden. In der Folge überträgt Heller die Verantwortung für die Weiterentwicklung dieser Produkte an Balluff. 1956 entwickelt sich daraus der erste patentierte elektromechanische Grenztaster: der Beginn einer neuen Ära für Balluff als Partner für den Maschinenbau.

Vom induktiven Näherungsschalter zum Full-Range-Sortiment

1968 läuft die Produktion der induktiven Näherungsschalter BES an. 1978 kommen die Optoschalter BOS hinzu. Und mit den mikroprozessorgesteuerten Schaltwerken in Verbindung mit Winkelcodierern erweitert sich das Produktportfolio bereits ein Jahr später. Rotationsgeber BRG gehen 1980, die Identifikations-Systeme BIS 1984 und Transsonar Wegaufnehmer BTL 1987 in Produktion. Die Diversifikation setzt sich fort. Heute bietet die Balluff GmbH ein Full-Range-Sortiment für alle Bereiche der Automation.

Von den Fildern zur weltweit operierenden Firma

Frühzeitig startet Balluff die Internationalisierung des Unternehmens und entwickelt sich zu einem global operierenden Unternehmen. 1971 wird die erste Tochtergesellschaft in Österreich gegründet. Mit der Entscheidung 1989 eine Produktionsstätte in Ungarn aufzubauen wird eine entscheidende Weiche für die weitere Entwicklung des Unternehmens gestellt. Aus diesem Werk ist mittlerweile ein Unternehmen mit über 650 Mitarbeitern entstanden. Standardprodukte, Großserien und Baugruppenfertigung sichern die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten. Im Jahresrhythmus kommen weitere Tochtergesellschaften sowie 2004 das Produktionswerk in China hinzu. Heute ist Balluff mit über 30 eigenen Vertriebsgesellschaften und 9 Produktionsstätten in 68 Ländern vertreten. Damit stellt Balluff weltweit die Verfügbarkeit seiner Produkte, marktorientierte Lieferzeiten sowie eine hohe Service- und Beratungsqualität vor Ort sicher.

Festigung des deutschen Standortes

Auch ihre deutsche Zentrale baut die Balluff GmbH weiter aus. Das Stammhaus in Neuhausen a.d.F. wird 1976 und 1984 durch Fabrikneubauten erweitert. Eine weitere Fertigung und ein neues Logistikzentrum werden 2000 eingeweiht. Mit dem Neubau, der im Mai 2006 in Betrieb genommen wird, wird das bislang jüngste Projekt zur Festigung des deutschen Standorts realisiert. Die Investition von 2006 über rund 8 Millionen EUR ist ein klares „Ja“ zu Neuhausen.

Ausbildung und Nachwuchsförderung

Ausbau heißt bei Balluff auch der Aufbau qualifizierter Mitarbeiter. Aus- und Weiterbildung stehen hoch im Kurs. So gibt die Balluff GmbH ihren Mitarbeitern die Chance, sich im Rahmen ihrer Tätigkeit kontinuierlich weiterzubilden. Und zur Förderung des Nachwuchses bietet Balluff die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein Studium in Kooperation mit der Dualen Hochschule Stuttgart oder der Hochschule Esslingen zu absolvieren. 2014 wird Balluff das Ausbildungszertifikat für "hervorragendes Engagement in der Ausbildung" von der Agentur für Arbeit Göppingen verliehen.

Ausblick

Mit heute 3.000 Mitarbeitern steht Balluff für innovative Technik, Qualität und maximale Kundenorientierung - und das weltweit. Als Global Player, System- und Lösungsanbieter in der industriellen Automation und mit der Festigung des deutschen Standorts und der Nachwuchsförderung ist Balluff als modernes Familienunternehmen heute hervorragend aufgestellt, um auch künftig die wachsenden Herausforderungen bestens zu bewältigen.