Balluff in Vorstand der Innovationsplattform ARENA2036 gewählt

Dr. Roland Schaefer, Vice President Innovation Management bei Balluff, ist neues Vorstandsmitglied der Forschungsinitiative ARENA2036.

ARENA2036 steht für Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles. Die Innovationsplattform hat sich zum Ziel gemacht, dass das Automobil auch an seinem 150-jährigen Jubiläum im Jahr 2036 so innovativ und zukunftsfähig ist, wie es zur Zeit seiner Erfindung war. Die Initiative wurde 2013 ins Leben gerufen und startete im vergangenen Jahr in eine neue Förderphase. Deshalb änderte sich auch die Satzung: zwölf Personen stellen nun den Vorstand, bestehend aus den sieben Gründungsmitgliedern - Universität Stuttgart, Daimler, Bosch, BASF, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Fraunhofer, Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf - und fünf weiteren Firmenvertretern. Darunter ist nun auch Balluff. Am 27. März fand die konstituierende Vorstandssitzung statt.

Pressemappe (zip. Datei)

Positionierung als IIoT-Partner

Balluff im Vorstand von ARENA2036

Dr. Roland Schaefer vertritt Balluff seit März im Vorstand der Forschungsinitiative ARENA2036.

Die ARENA2036 ist die größte Forschungsplattform für Mobilität in Deutschland und fördert vollkommen neuartige Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. „Für uns zukünftig relevant ist das Industrial Internet of Things (IIoT) und sein Einfluss auf die Automobilfertigung der Zukunft. Wir unterstützen daher die Forschungsinitiative mit unserem Wissen in den Bereichen der Sensortechnologie und der Automatisierung“, erklärt Dr. Roland Schaefer. „Außerdem nutzen wir die Zusammenarbeit in der ARENA2036, um gemeinsam mit wichtigen Partnern Entwicklungen frühzeitig zu testen, Feedback zu erhalten und sich auszutauschen.“ Schaefer ist sich sicher, dass Sensoren als zuverlässige Datenquellen in der Produktion auch in Zukunft unabkömmlich sind und weiter an Bedeutung gewinnen werden. Das mache Balluff als Experten in diesem Bereich zu einem wichtigen Partner für die IIoT-Forschung in der Automobilproduktion.

Mobilität der Zukunft mitgestalten

Die Arbeiten am Forschungscampus konzentrieren sich in der nächsten Phase auf folgende vier Verbundprojekte: FlexCAR, eine offene Fahrzeugplattform für die Mobilität der Zukunft. Ein digitaler Fingerabdruck für das intelligente Bauteil von morgen, der Daten über die gesamte Wertschöpfungskette sammelt, aufbereitet und weitergibt. Ein agiler Innovations-Hub, in dem Mitglieder Fachwissen über Technologietrends, Wissens- und strategisches Innovationsmanagement sowie branchenspezifische Erkenntnisse austauschen. Und zu guter Letzt die Fluide Produktion: Das heißt, das Konzept der Inselfertigung mithilfe der Digitalisierung so wirtschaftlich zu machen, wie es heute eine Fließbandfertigung ist und so die Vorteile beider Seiten zu vereinen. Dadurch wird eine enge Mensch-Maschine-Zusammenarbeit möglich. „Ich freue mich sehr drüber, dass wir auch weiterhin die mehr als 60 Jahre Erfahrung von Balluff in der industriellen Automation als Partner in diese Projekte einbringen und so die Mobilität der Zukunft mitgestalten können“, sagt Schaefer.

Zum Unternehmen Balluff

1921 in Neuhausen a. d. F. gegründet, steht Balluff mit seinen 4000 Mitarbeitern weltweit für innovative Technik, Qualität und branchenübergreifende Erfahrung in der industriellen Automation. Als führender Sensor- und Automatisierungsspezialist bietet das Familienunternehmen in vierter Generation ein umfassendes Portfolio hochwertiger Sensor-, Identifikations-, Netzwerk- und Softwarelösungen an.

Im Jahr 2018 verzeichnete die Balluff Gruppe einen Umsatz von rund 488 Mio. Euro. Neben dem zentralen Firmensitz in Neuhausen a. d. F. verfügt Balluff rund um den Globus über Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsstandorte und ist mit 38 Tochtergesellschaften und weiteren Vertretungen in 68 Ländern aufgestellt. Dies garantiert den Kunden eine schnelle weltweite Verfügbarkeit der Produkte und eine hohe Beratungs- und Servicequalität direkt vor Ort.