IO-Link-Vorteile: Mehr Effizienz, weniger Kosten
IO-Link-Vorteile: Mehr Effizienz, weniger Kosten

Effizient und kostensparend – die IO-Link-Vorteile

Die Kommunikationsschnittstelle IO-Link bietet handfeste Vorteile: die schnelle und kostensparende Installation, die kontinuierliche Diagnose und den schnellen Austausch von Sensoren. Denn von zentraler Stelle aus lassen sich diese parametrieren. Unter dem Strich bringt dies mehr Flexibilität und erhöht die Effizienz der Automation.

IO-Link ist leicht zu installieren

Für IO-Link genügt ein industrieübliches drei- oder vieradriges Standardkabel. Die einheitliche Standardschnittstelle ist dadurch schnell in die Feldbus-Welt integrierbar. Selbst komplexe Devices lassen sich einfach einbinden. Besonders interessant dabei: Auch ohne teure geschirmte Verkabelung gewährleistet die digitale Kommunikation Störsicherheit. Dabei werden analoge Signale ohne Wandlungsverluste digitalisiert.

IO-Link erhöht die Maschinenverfügbarkeit

IO-Link ermöglicht es, Sensoren schnell und fehlerfrei auszutauschen und verkürzt benötigte Zeit, um eine Anlage in Betrieb zu nehmen. Stillstandzeiten lassen sich deutlich reduzieren, weil die Parameter eines getauschten IO-Link-Sensors vom IO-Link-Master oder der Steuerung automatisch auf den neuen Sensor geschrieben werden. Inbetriebnahmen, Formatänderungen oder Rezepturwechsel lassen sich zentral über die Funktionsbausteine der Steuerung durchführen. Sie sparen dadurch Zeit und senken das Fehlerpotenzial auf ein Minimum. Weiterer Vorteil für Sie: IO-Link-Devices können nicht vertauscht werden, da diese über IO-Link automatisch identifizierbar sind.

IO-Link ermöglicht eine bedarfsorientierte Wartung

Kontinuierliche Diagnosedaten des gesamten Prozesses verlängern Ihre Wartungsintervalle, da Sie Anlagen und Maschinen durch die automatische Nachregelung über IO-Link deutlich seltener in Stand halten müssen. Auch ist jetzt eine vorausschauende Fehlererkennung möglich. Denn die vollständigen Prozessparameter werden durchgängig in der Steuerung angezeigt.

IO-Link macht den Betrieb effizienter

IO-Link-Sensoren können in der Maschine direkt an der Wirkstätte positioniert werden, weil die Zugänglichkeit des Sensors keine Rolle mehr spielt. Das ist prozesstechnisch optimal. Prozessüberwachung, Parametrierung und Fehleranalyse der IO-Link-Sensoren erfolgen in der Steuerung. Maschinenabläufe werden so zeitoptimiert. Zusätzlich sind Signalverzögerungen und -verfälschungen ausgeschlossen. Denn die digitale Datenübertragung sorgt für eine hohe Signalgüte. Umfangreiche Applikationsanforderungen lassen sich mit IO-Link einfach realisieren. Denn binäre und analoge Standard-Devices können mit IO-Link-Sensoren und -Aktoren gleichzeitig eingesetzt werden.

IO-Link bietet ein leistungsstarkes durchgängiges Netzwerk

Steuerungskonzepte mit IO-Link liefern einfache und universelle Lösungen für ein leistungsstarkes durchgängiges Netzwerk, sodass Sie mit der Universalschnittstelle von geringen Kosten profitieren und flexibler sind denn je.

Wir sprechen IO-Link

Die IO-Link-Vorteile liegen auf der Hand: leichte Installation, hohe Maschinenverfügbarkeit, bedarfsorientierte Wartung, effizienter Betrieb und ein leistungsstarkes durchgängiges Netzwerk. Als engagierter Partner für die industrielle Automation bietet Balluff nicht nur ein enorm breites Produkt- und Leistungsspektrum aus Devices wie IO-Link-Master, IO-Link-Hubs und IO-Link-Sensoren an, sondern entwickelt gemeinsam mit Ihnen Lösungen für die industrielle Automation, die genau auf Ihre Anforderungen abgestimmt und weltweit einsetzbar sind.

Beispiele

  • Feldbusse migrieren

    IO-Link gewährleistet einen hohen Standardisierungsfaktor

    Plug-and-Play in allen Netzwerken

    Als Anlagen- und Maschinenbauer bewegen Sie sich auf internationalem Terrain. Daher müssen Ihre Produkte zu den Bedingungen unterschiedlichster Länder passen. Und auf verschiedenste Netzwerke abgestimmt sein.

    Für welche Länder Sie auch immer tätig sind, mit IO-Link reicht Ihnen ein Konzept zur Feldinstallation für unterschiedliche Märkte: für Profibus, Profinet, Devicenet, Ethernet/IP, EtherCAT, CC-Link oder CC-Link IE/Field.

    Um das Bussystem anzupassen, wird lediglich der Master ausgetauscht. Und Sie können mit nahezu identischen Schaltplänen – ohne Mehraufwand – nahtlos weiterarbeiten.

  • Roboter automatisieren

    Ein einfacher M12-Anschluss genügt

    Von minimalen Stillstandzeiten profitieren

    Moderne Roboteranlagen benötigen viel Sensorik – vor allem im Roboterarm. Dieser soll aber wenig Masse vorweisen, damit die Dynamik gewährleistet und der Energieverbrauch minimal sein kann. Weiterhin erschwert die aufwändige Verdrahtung multipoliger Kabel eine hohe Effizienz.

    Dank IO-Link sind solche Schwierigkeiten Vergangenheit. Denn Ihnen genügt ein M12-Standard-Anschluss, um die Funktion des Roboters – ohne Sonderstecker – zu gewährleisten. E/A-Modul und Ventilinsel werden einfach verkettet und die Komplexität wird reduziert.

    Schnelle Werkzeugwechsel realisieren Sie mit induktiven Kopplern. Denn berührungslos übermitteln diese gleichzeitig Daten und Energie über einen Luftspalt. Durch Plug-and-Play ist das neue Werkzeug prompt anzubinden und via IO-Link über die Steuerung automatisch parametriert. Sie kämpfen nicht mehr gegen Kabelbruch, sondern profitieren von hoher Flexibilität und von minimalen Stillstandzeiten.

    1. IO-Link-Master, 2. Feldbusleitung, 3. Power-Leitung, 7/8“, 4. Induktiver Koppler 40 × 40 mm, Basis, IO-Link, bidirektional, 5. Induktiver Koppler 40 × 40 mm, Remote, IO-Link, bidirektional, 6. M12-Sensorhub, konfigurierbar, E/A mit Erweiterung, 7. IO-Link-Ventilinselstecker (Festo, Bosch Rexroth), 8. M12-Sensorhub, 16 Eingänge, PNP, 9. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig

  • Dezentralisierung ausbauen

    E/A-Signale verdichten und sammeln

    Kritische Installationen minimieren

    Mit IO-Link benötigen Sie nur eine Knoten-/IP-Adresse, um die Daten von bis zu 496 Ein-/Ausgängen zu übertragen. Mit der Verdichtung der Daten sparen Sie wertvolle Adressen und minimieren kritische Installationen.

    Maßstäbe setzt hier der IO-Link-Sensor-/Aktorhub mit Erweiterungs-Port. In Kombination mit dem IO-Link-Master, bietet er Ihnen für den dezentralen Ausbau Ihrer Netzwerktopologie völlig neue Möglichkeiten. Denn an diesen Port können Sie Ventilinselstecker oder einen weiteren IO-Link-Hub einfach anschließen: Plug-and-Play genügt. Weitere Ein-/Ausgänge verarbeiten Sie so – ohne zusätzlichen Master.

    Bis zu 496 E/A konfigurieren

    Mit einem 16fachen IO-Link-Master lassen sich bis zu 496 E/A konfigurieren. Die Reichweite verdoppelt sich und ein Vielfaches an Kosten wird eingespart.

    Um diese Netzwerkstruktur umzusetzen, reicht Ihnen ein ungeschirmtes Standardkabel. Damit nutzen Sie die IO-Link-Funktionalität bereits in vollem Umfang, Sie reduzieren Ihren Verkabelungsaufwand und sparen bares Geld.

    1. IO-Link-Master 2. Feldbusleitung 3. Power-Leitung, 7/8“ 4. IO-Link-Sensorhub, konfigurierbar, E/A mit Erweiterung 5. IO-Link-Ventilinselstecker (Festo, Bosch Rexroth) 6. IO-Link-Ventilinselstecker (SMC, Parker, Norgren) 7. IO-Link-Ventilinselstecker (Numatics) 8. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig

  • Daten rückverfolgen

    Maximale Transparenz für den optimalen Prozess

    Qualität sichern

    Durch die intelligente Kombination von RFID und Sensorik mit IO-Link lösen Sie Ihre Identifikationsaufgabe und verarbeiten gleichzeitig kostengünstig Signale.

    Denn zur Qualitätssicherung zeichnen RFID-Systeme den gesamten Produktionsablauf auf und machen ihn in Echtzeit rückverfolgbar. Alle Daten werden direkt am Werkstück oder der Palette dokumentiert – unabhängig von den Umgebungsbedingungen, Schreib-/Leseabständen und Technologien (Niederfrequenz – LF, Hochfrequenz – HF, Ultrahochfrequenz – UHF).

    Je nach Datenmenge und Geschwindigkeit bieten wir Ihnen dafür unterschiedliche Geräte: Auswerteeinheiten BIS V zur schnellen Verarbeitung großer Datenmengen – und wenn Sie zusätzlich simultan LF-, HF- und UHF-Schreib-/Leseköpfe betreiben möchten, da BIS V alle RFID-Technologien gleichzeitig verarbeitet.

    Für Standard-Ident-Aufgaben eignet sich ein IO-Link-Master, um I/O-Einheiten oder IO-Link-fähige Sensoren/Aktoren anzubinden. So ist beispielsweise jeder einzelne Produktionsschritt mit der Signalleuchte SmartLight zusätzlich darstellbar.

    1. Profinet, 8 × IO-Link-Master 2. Profinet-Leitung, M12 → RJ45, geschirmt 3. Profinet-Leitung, M12 → M12, geschirmt 4. Power-Leitung, 7/8“, 4-adrig 5. Industrial RFID, Profinet-Auswerteeinheit 4-fach, 1 × IO-Link-Master 6. Industrial RFID, Schreib-/Lesekopf 7. Industrial RFID, Datenträger 8. M12-Sensorhub (Metall), 16 E/A, konfigurierbar 9. IO-Link-SmartLight, 3 Segmente 10. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig 11. RFID-Anschlussleitung, M12 → M14, geschirmt, 4-adrig

  • Messen, steuern und regeln

    Prozessmedien korrekt zuführen

    Am Beispiel der Ölzufuhr für einen Hydraulikzylinder

    Mit IO-Link und einfachen ungeschirmten Standardkabeln gewährleisten Sie die korrekte Zuführung von Prozessmedien. So benötigen Sie nur einen IO-Link-Master, um die Daten aufzunehmen und weiterzugeben. Für den gesamten Steuerkreis der Masterbaugruppe verwenden Sie also nur eine Busadresse.

    Beispielsweise für die Ölzufuhr eines Hydraulikzylinders können Sie alle beteiligten Komponenten – Druck-, Temperatur- und Durchflusssensor, variablen Regler, Steuerventil und den Hydraulikzylinder selbst – vollautomatisch messen, steuern und regeln. Und so den optimalen Ölzufluss gewährleisten.

    Die Sensoren messen den Durchfluss, die Temperatur und den Druck des Öls. Diese Daten werden kontinuierlich über den Master an den variablen Regler weitergegeben, der diese mit dem Sollwert abgleicht,– falls nötig – eine Nachregelung veranlasst und an den Master Rückmeldung gibt.

    Jetzt ist eine korrekte Ansteuerung des Hydraulikzylinders über das Steuerventil möglich. Auch diese Information gibt der Master an die Steuerung weiter, die die Stellbefehle für den Hydraulikzylinder und Stellventile generiert. Über den Master wiederum gelangen diese Befehle an Ort und Stelle. Das Besondere dabei: Den gesamten Steuerkreis können Sie mit ungeschirmten drei- oder vieradrigen Kabeln legen.

    1. Profinet, 4 × IO-Link-Master 2. Profinet-Leitung, M12 → M12, geschirmt 3. Power-Leitung, 7/8“, 4-adrig 4. IO-Link-Drucksensor 5. Profinet-Wegaufnehmer BTL7, Länge max. 7620 mm 6. IO-Link-Analogkonverter, Eingang 0...10 V DC 7. IO-Link-Analogkonverter, Ausgang 0...10 V DC 8. M12-Sensorhub, analog 0...10 V DC, digital 9. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig 10. Anschlussleitung, M12 → M12, geschirmt, 4-adrig 11. Magnet für Wegaufnehmer 12. Power-Leitung, M12, 4-adrig

  • Signalisierung

    Kontinuierliche Diagnose der Betriebszustände

    Ohne mechanischen Umbau einstellbar

    Soll der Produktionsablauf unmittelbar an der Fertigungslinie nahtlos visualisiert werden, bietet die Signalleuchte SmartLight die perfekte Lösung. Denn die SmartLight stellt Verläufe und Tendenzen dar, sodass Sie unterschiedliche Stadien fortlaufend überprüfen können. Dies optimiert Taktzeiten und zeigt frühzeitig auf, ob es zu Engpässen oder Wartungsaufgaben kommt.

    Besonders interessant dabei: Die verschiedenen Modi – Lauflicht-, Segment- und Levelmodus – sind ohne mechanischen Umbau einstellbar. Über die Steuerung wählen Sie zwischen Lauflicht und Farbverlauf oder der Anzeige von bis zu fünf Farbsegmenten.

    Genauso wichtig zu wissen: Die SmartLight lässt sich ganz einfach nachrüsten.

    1. IO-Link-Master 2. Feldbusleitung 3. Power-Leitung, 7/8“ 4. IO-Link-SmartLight, 5 Segmente und Hupe 5. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig 6. Standfuß für IO-Link-SmartLight, Höhe 400 mm 7. Standfuß für IO-Link-SmartLight, Höhe 100 mm

  • Montage und Handling

    Ein Netzwerk-Verteiler für komplexe Aufgaben

    Baugruppen reduzierbar

    Ob Sie Signale bündeln, Pneumatik schalten, Daten aufzeichnen und rückverfolgen oder sich Betriebszustände mit der Signalleuchte SmartLight anzeigen lassen wollen – ein Netzwerk-Verteiler löst als dezentraler Datenverdichter solche komplexen Aufgaben: alle Analogfunktionen, RFID-Applikationen, die Ventilansteuerung, die Signalisierung und den Einsatz dezentraler E/A.

    Pro Fertigungssegment genügt ein IO-Link-Master. Unterschiedliche Baugruppen können Sie so reduzieren und Anlagenoptionen zu- und abwählen. Dies eröffnet Ihnen große Flexibilität. Und spart bares Geld. Gleichzeitig ist ein IO-Link-Master äußerst leistungsstark. Weitere Pluspunkte sammelt er durch zusätzliche Features wie Display, integriertem Switch und Web-Server, die ihn besonders bedienfreundlich machen.

    1. IO-Link-Master 2. Feldbusleitung 3. Power-Leitung, 7/8“ 4. M8-Sensorhub, 16 Eingänge, PNP 5. IO-Link-Ventilinselstecker (Festo, Bosch Rexroth) 6. IO-Link-SmartLight, 3 Segmente 7. Industrial RFID, Schreib-/Lesekopf 8. Industrial RFID, Datenträger 9. Anschlussleitung, M12 → M12, 4-adrig 10. RFID-Anschlussleitung, M12 → M14, geschirmt, 4-adrig

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