Balluff spendet Gesichtsschutz

Solidarität in Corona-Zeiten

Der Sensor- und Automatisierungsspezialist fertigt Gesichtsschilder und spendet diese zusammen mit einfachen Masken an Krankenhäuser und soziale Dienste in der Umgebung.

Neuhausen a. d. F. – Um vor Krankheiten wie dem Coronavirus zu schützen, kommen in Ergänzung zu Mund-Nasen-Schutzmasken und Schutzbrillen oft Gesichtsschilder zum Einsatz. Diese bestehen aus einem Kunststoffvisier und einem Kopfband. Die Auszubildenden des Sensor- und Automatisierungsspezialisten Balluff fertigen jetzt diese Gesichtsschilder* für Krankenhäuser der Umgebung. Mit dem nötigen Sicherheitsabstand, aber trotzdem „Hand in Hand“ arbeiten aktuell vier Azubis an den Masken. Balluff Mitarbeiter Andreas Büchele, Vorarbeiter der Werkstatt für Betriebsmittel und Werkzeugbau, initiierte die Aktion: „Wir sind stolz, dass wir gemeinsam mit unseren Auszubildenden helfen können.“

Pressemappe (zip. Datei)

Gewissenhaftes Arbeiten

Übergabe Balluff Gesichtsschilder

Das Personal der medius Kliniken (hier am Standort Ostfildern-Ruit) freut sich über die Balluff Gesichtsschilder, die Balluff Geschäftsführer Florian Hermle, links, und Initiator Andreas Büchele, Mitte, übergaben.

Bei der Ausbildung zum Industriemechaniker oder Mechatroniker müssen die Balluff Mitarbeiter unter anderem korrekt Sägen, Fräsen und Montieren lernen – allesamt Fähigkeiten, die auch für die Fertigung eines Gesichtsschildes erforderlich sind. So kann die Fertigung der Masken auch optimal in die eigentlichen Ausbildungsinhalte integriert werden. Während der verschiedenen Arbeitsgänge wechseln die Azubis in einem rollierenden System durch, so arbeiten sie konzentriert und vor allem gewissenhaft. Am 28. April überreichten Andreas Büchele und Geschäftsführer Florian Hermle die erste Ladung an die medius Klinik Ostfildern-Ruit. „Es war schön zu sehen, wie dankbar das Krankenhaus-Personal für die Masken war. Da sieht man direkt, wie sich unsere Arbeit auszahlt“, so Büchele. Insgesamt stellen die Azubis rund 1.500 Schildmasken her. Auch das Marienhospital Stuttgart erhielt Schildmasken. Lutz Hüther, Leiter Logistik des Marienhospitals, bedankte sich im Namen seiner Kollegen für die wertvolle Unterstützung durch Balluff.

Soziale Einrichtungen unterstützen

Außerdem spendete das Familienunternehmen 150 Gesichtsschilder an die Margarete-Steiff-Schule in Stuttgart. „Viele unserer Schüler sind schwerst mehrfach behindert. Das heißt, dass sie zum Beispiel beim Essen oder Wickeln vollständig auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir haben also sehr engen Körperkontakt“, erklärt eine Mitarbeiterin der Schule. „Masken können die Schüler nicht tragen, gleichzeitig sind sie auf unsere Mimik und Gestik angewiesen, das heißt, die Gesichtsschilder kommen wie gerufen.“ Darüber hinaus konnten sich auch zahlreiche Neuhäuser Einrichtungen, unter anderem die Altenpflege Görgens GmbH oder die Kindertagesstätte St. Elisabeth, über insgesamt 300 Gesichtsschilder freuen. Uwe Schwartz, Amtsleiter des Ordnungs- und Sozialamts Neuhausen, unterstützte die Bedarfsabfrage der Einrichtungen und nahm die Schilder im Namen der Gemeinde entgegen: „Die Schilderspende ist eine großartige Aktion, die vielen Organisationen in Neuhausen zugutekommen.“

Balluff spendet Gesichtsmasken

Auch die Mitarbeiter der Margarete-Steiff-Schule in Stuttgart freuten sich über die Gesichtsschilder. Diese erleichtern den Kindern mit Behinderung weiterhin Mimik und Gestik wahrzunehmen, was herkömmliche Masken erschweren.

Mund-Nasen-Schutz spenden

Übergabe der Balluff Gesichtsschilder

Dem Initiator der Spendenaktion Andreas Büchele, Mitte, und Balluff Geschäftsführer Florian Hermle, links, war es eine Freude, die Gesichtsschilder persönlich an Lutz Hüther, Leiter Logistik des Marienhospitals, übergeben zu können.

Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie in China erhielt das Familienunternehmen Mund-Nasen-Schutzmasken aus den Beständen des Standorts in Chengdu, um diese innerhalb des internationalen Firmennetzwerks zu verteilen. „500 dieser Masken haben wir an die Diakoniestation Aich-Erms-Neckartal gespendet“, berichtet Florian Hermle. Die Masken des Typs N95 entsprechen im Wesentlichen den Anforderungen an FFP2-Masken. „Wir benötigen medizinisches Material wie FFP2-Masken. Deshalb sind wir Unternehmen wie Balluff sehr dankbar dafür, dass sie sich in der Krise solidarisch zeigen und unterstützen“, so Christian Luedecke, Geschäftsführer der Diakoniestation.

Zum Unternehmen Balluff

1921 in Neuhausen a. d. F. gegründet, steht Balluff mit seinen 3600 Mitarbeitern weltweit für innovative Technik, Qualität und branchenübergreifende Erfahrung in der industriellen Automation. Als führender Sensor- und Automatisierungsspezialist bietet das Familienunternehmen in vierter Generation ein umfassendes Portfolio hochwertiger Sensor-, Identifikations-, Netzwerk- und Softwarelösungen an.

Im Jahr 2019 verzeichnete die Balluff Gruppe einen Umsatz von rund 469 Mio. Euro. Neben dem zentralen Firmensitz in Neuhausen a. d. F. verfügt Balluff rund um den Globus über Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsstandorte und ist mit 38 Tochtergesellschaften und weiteren Vertretungen in 68 Ländern aufgestellt. Dies garantiert den Kunden eine schnelle weltweite Verfügbarkeit der Produkte und eine hohe Beratungs- und Servicequalität direkt vor Ort.