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Transparenz im Montageprozess mit RFID

Dreierlei Informationen für erfolgreiches Tracking

Fertigungsanlagen mit automatisierter Montage stellen besondere Anforderungen an die Rückverfolgung des Umlaufbestands. Exaktes Echtzeit-Tracking ermöglicht die vollständige Prozesstransparenz. Mit allen Informationen zur Herkunft der verwendeten Bauteile.
Die meisten automatisierten Fertigungslinien sind zudem flexibel, das heißt, es werden jeweils mehrere Produktversionen in einer Linie hergestellt.

Für den gesamten Montageprozess sind Ausführungsinformationen, Prozessinformationen und Herkunftsinformationen für das Tracking wesentlich.

Ausführungsinformationen

Beschreiben alle Variablen bei der Produktion eines Teils. So ist direkt ersichtlich, was zur Fertigung der jeweiligen Version erforderlich ist. Ausführungsinformationen können sich vor Ort auf einem RFID-Tag befinden oder in einer zentralen Datenbank, auf die der RFID-Tag verweist.

Prozessinformationen

Enthalten die Ergebnisse aller prozessinternen Tests sowie die der Poka-Yoke-Geräte. Sie dienen damit vor allem dem Workflow und der Archivierung. Bei der Workflow-Kontrolle werden prozessinterne Testergebnisse dem Prozess entsprechend weitergeleitet, damit dieser angepasst werden kann.
Besteht ein Teil den Test nicht, kann es an den nachgeschalteten Bereichen vorbei direkt in die Nachbearbeitung geleitet werden, wo der Techniker eine genaue Problembeschreibung erhält. Durch die Archivierung stehen alle Daten auch nach der Produktion zur Verfügung.

Herkunftsinformationen

Ermöglichen das Tracking aller in der Endmontage verwendeten Bauteile. Die Daten werden mit den Prozessinformationen konsolidiert. So ist die gesamte Herstellung eines Produkts dokumentiert. Das ist unverzichtbar für eine mögliche Rückrufaktion sowie zur Einhaltung rechtlicher Bestimmungen.