27.02.2026
Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht Balluff in Neuhausen
Austausch über Ausbildung, Standorttreue und Innovationskraft „made in Baden-Württemberg“
Neuhausen a. d. Fildern – Der Sensor und Automatisierungsspezialist Balluff hat mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Andrea Lindlohr MdL hochrangigen politischen Besuch empfangen. Auf einem Rundgang durch das neue Firmengebäude erhielten die Gäste Einblicke in moderne Arbeitswelten sowie ausgewählte Produktdemonstrationen. Diese Eindrücke bildeten die Grundlage für einen offenen Austausch über Ausbildung, Standorttreue und Innovationskraft „made in The Länd“.
Gerade nach 15 Jahren im Amt weiß ich, wie wichtig der direkte Austausch mit Unternehmen ist – besonders in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Balluff zeigt, wie sich technologische Exzellenz, langfristiges unternehmerisches Handeln und ein klares Bekenntnis zum Standort erfolgreich miteinander verbinden lassen, um die industrielle Zukunft unseres Landes aktiv mitzugestalten.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident

Klares Bekenntnis zum Standort Neuhausen und zur Region
Seit über 100 Jahren ist das Familienunternehmen fest in der Region verwurzelt und investiert in langfristige Standortentwicklung und moderne Arbeitsbedingungen.
Ein sichtbares Zeichen dafür ist der neue Balluff Campus: Der 24.000 Quadratmeter große Neubau, der im Frühjahr 2025 bezogen wurde, bietet moderne Arbeits-, Kommunikations- und Begegnungsflächen für rund 500 Mitarbeitende.
Innovationskraft und Künstliche Intelligenz als Treiber der Zukunft
Im offenen Gespräch standen zudem Zukunftsthemen wie industrielle KI-Anwendungen und vernetzte Produktionssysteme im Fokus. Balluff integriert Künstliche Intelligenz zunehmend in seine Produkte, um Prozesse effizienter, flexibler und nachhaltiger zu gestalten.
Dabei ist das Unternehmen Teil des starken Innovationsökosystems in Baden-Württemberg und engagiert sich im Austausch mit Netzwerken und Initiativen rund um KI und Industrie 4.0.
Balluff ist ein starkes Beispiel dafür, wie globale Ausrichtung und regionale Verwurzelung zusammengehen. Solche Unternehmen sind sehr wichtig für die Zukunft der Wirtschaftsregion Esslingen.
Andrea Lindlohr MdL

Ausbildung und Nachwuchsförderung im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem Thema Ausbildung und dessen Bedeutung hinsichtlich des demografischen Wandels und des Fachkräftebedarfs.
Balluff stellte die „Balluff Junior Company“ vor – ein von Auszubildenden und Dual Studierenden geführtes Entwicklungsprojekt. Die Initiative fördert Eigenverantwortung, Teamarbeit und unternehmerisches Denken und steht beispielhaft für einen praxisnahen Ausbildungsansatz.
Aktuell beschäftigt Balluff 67 Auszubildende und Studierende am Standort in Neuhausen.
Der Besuch von Ministerpräsident Kretschmann und Frau Lindlohr ist für uns ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Der persönliche Austausch bestätigt uns darin, unseren Weg konsequent weiterzugehen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Balluff nachhaltig zu sichern und auszubauen.
Katrin Stegmaier-Hermle, Geschäftsführerin von Balluff
Zum Unternehmen Balluff
1921 in Neuhausen a. d. F. gegründet, steht Balluff mit seinen 3700 Mitarbeitern weltweit für innovative Technik, Qualität und branchenübergreifende Erfahrung in der industriellen Automation. Als führender Sensor- und Automatisierungsspezialist bietet das Familienunternehmen in vierter Generation ein umfassendes Portfolio hochwertiger Sensor-, Identifikations-, Netzwerk- und Softwarelösungen an.
Im Jahr 2025 verzeichnete die Balluff Gruppe einen Umsatz von rund 501 Mio. Euro. Neben dem zentralen Firmensitz in Neuhausen a. d. F. verfügt Balluff rund um den Globus über Vertriebs-, Produktions- und Entwicklungsstandorte und ist mit 38 Tochtergesellschaften und weiteren Vertretungen in 68 Ländern aufgestellt. Dies garantiert den Kunden eine schnelle weltweite Verfügbarkeit der Produkte und eine hohe Beratungs- und Servicequalität direkt vor Ort.