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Smart Sensors mit intelligenten Funktionen

Mit universellen, smarten Sensoren zusätzliche Informationen liefern und verknüpfen

Mit dem Smart Automation and Monitoring System (SAMS) stellen wir Ihnen einen Mehrwert zur Verfügung, indem wir unsere Produkte mit zusätzlichen Funktionalitäten und Messwerten anreichern und so ein System bereitstellen, das nicht nur die primär bekannten Funktionen erfüllt, sondern weit darüber hinaus geht und Prozess- und sogar Anlagenmonitoring ermöglicht.

Um die Arbeit mit den verschiedenen Funktionen zu erleichtern und produktübergreifend anzugleichen, haben wir im Zuge der SAMS-Entwicklung unsere Features standardisiert. So ist zum Beispiel die Vibration in induktiven Sensoren und im Digital Position Indicator immer auf denselben Indizes zu finden.

Die Smart Features der Sensoren umfassen eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für die Automatisierung Ihrer Maschinen und Anlagen.

Vibrationsüberwachung als Funktion der Smart Sensors

Mit der Überwachung von Vibrationen werden Ihnen aussagekräftige Informationen über Ungleichgewichte am Gerät selbst, als auch der gesamten Anlage geliefert. Zu starke Vibrationen können unentdeckt zu Maschinenausfällen führen. Die Smart Sensors des Smart Automation and Monitoring Systems warnen Sie darüber, sodass rechtzeitig genauere Analysen und Wartungen durchgeführt werden können.

Temperatur der Sensoren im Blick behalten

Eine der Zusatzfunktionen unserer Geräte ist die interne Temperaturüberwachung. Unter Berücksichtigung einiger physikalischer Faktoren, wie z.B. die unterschiedliche Reaktion von vergossenen Geräten auf Schwankungen der Umgebungstemperatur, lassen sich hiermit wertvolle Rückschlüsse ziehen. Temperaturerhöhungen können frühzeitig erkannt und ihnen entgegengewirkt werden.


LED-Diagnose: Smart Control in der Industrie

Die SAMS-Geräte sind mit mehrfarbigen LEDs ausgestattet, um eindeutige Signale zu liefern. Hierbei kann zwischen dem Balluff-Standard und dem NAMUR-Standard für das Beleuchtungs-Setting frei gewählt werden. Die Konfiguration des Geräts und die Auswahl der beiden Settings kann ganz einfach über IO-Link erfolgen. Verschiedene Zustände der Smart Sensors werden einer bestimmten Farbe zugeordnet. Beispielsweise wird bei benötigter Wartung eines Geräts ein dauerhaftes, blaues Lichtsignal gesendet, bei schlechter Signalqualität leuchtet der Sensor orange.

Geräteerkennung („Device-Discovery“): Lokalisieren der verbauten Sensoren und Geräte

Die Smart Sensors und Devices sind mit einer Device-Discovery-Funktion ausgestattet. Auf Wunsch wird ein Befehl an den Sensor gesendet, was dazu führt, dass dieser zur Lokalisierung blau aufblinkt. Die Dauer des Blinkens kann individuell auf bis zu 30 min. eingestellt werden.

Signalqualität der Smart Sensors

Die Signalqualität wird als prozentualer Wert zwischen 0 und 100 % ausgegeben.

Er kann nicht nur bei der Einrichtung ein nützlicher Indikator sein, sondern auch bei der vorausschauenden Wartung unterstützen.


Einstellhilfe bei abweichenden Neigungen

Bei Implementierung des Systems muss zu Beginn eine „Referenzposition“ eingelernt werden. So können anschließend Abweichungen der festgelegten Position erkannt und gemeldet werden. Ihnen wird damit ermöglicht stets die richtige Sensorposition zu garantieren. Wird dann im Alltag der Sensor versehentlich verstellt, kann diese Funktion als Einstellhilfe
verwendet werden.


Feuchtigkeitserkennung in der Industrie

Um zu wissen, dass Feuchtigkeit nicht gut für elektrische Geräte ist, benötigen Sie kein gesondertes System wie unser SAMS. Jedoch ist es hilfreich gemeldet zu bekommen, sobald an einer Stelle im Geräteinneren Feuchtigkeit entdeckt wurde. Dringt Feuchtigkeit in das Gerät ein, wird ein Alarm ausgelöst. So kann das Gerät noch vor Ausfall der Maschine ausgetauscht werden, um hohe Reparaturkosten und Produktionsausfälle zu vermeiden.

Strom- und Spannungsüberwachung

Mit diesem Feature ermöglichen die Smart Sensors es Ihnen zu erkennen, sobald der Toleranzbereich der Nennspannung unter- oder überschritten wird, es also zu einer Unter- oder Überspannung kommt.

Auch Kurzschlüsse werden erfasst und gemeldet. Mit Hilfe dieser Meldung kann eine Fehlerbehebung der betroffenen Maschine oder Anlage schnell und effizient eingeleitet werden.


Status extremer Umgebungsbedingungen

Hiermit wird Ihnen angezeigt, sobald sich ein Produkt in extremen Umgebungssituationen befindet und wie lange dieser Zustand bereits gemessen wurde. Sie können selbst Grenzwerte festlegen und für die jeweiligen Parameter definieren ab wann diese Messgrößen als extreme Bedingungen gewertet werden. Hierfür werden auch sekundäre Datenquellen herangezogen, wie beispielsweise die Vibration, interne Temperatur und Feuchtigkeit.

Schaltzähler

Der Schaltzähler kann beliebige, im Gerät vorhandene binäre Signale zählen. Dieser zählt bis zu einer einstellbaren Grenze und kann je nach konfiguriertem Modus automatisch oder manuell zurückgesetzt werden.

Boot-Cycle-Counter zur Überwachung von Startvorgängen

Der Boot-Cycle-Counter, auch Startzykluszähler genannt, überwacht jeden Maschinenstart. Mit jedem Betriebsstart wird die Zahl um eins erhöht. So kann überwacht werden wie oft eine Maschine oder Anlage in einem bestimmten Zeitraum gestartet und wieder ausgeschaltet wird.


Signalverzögerung

Um unerwünschte, frühzeitige oder häufige Wechsel durch die Signalübertragung der Sensoren zu vermeiden, ist es mit der Signalverzögerung möglich, ein binäres Signal zu verändern (Ein-/Ausschaltverzug oder One-Shot). Dabei muss es sich nicht zwingend um das Schaltsignal eines Sensors handeln. Diese Funktion ermöglicht es beispielsweise auch, den Vibrationsalarm oder das Ergebnis eines Logikblocks nur verzögert zur Anwendung zu bringen. Die einzige Voraussetzung ist, dass es sich um ein binäres Signal handelt.

Signalgeschwindigkeitsüberwachung der Sensoren

Zur Signalgeschwindigkeitsüberwachung von Sensoren muss zunächst ein Zeitfenster definiert werden, welches Sie individuell nach Bedarf bestimmen können. Dies ermöglicht es Ihnen Auskunft darüber zu erhalten, ob Signale innerhalb dieses Zeitfensters aufgenommen und verarbeitet werden. So können Sie unerwünschte Signalverzögerungen direkt erkennen und beheben.



Logische Verknüpfungen durch Logik-Blöcke

Die verfügbaren Daten und Signale können logisch miteinander verknüpft werden und dadurch neue Informationen liefern. Es können bis zu vier Signale pro Block und insgesamt vier Blöcke verwendet und in der Auswertung miteinander verbunden werden. Werden Eingänge des Blocks nicht benötigt, können diese einfach frei gelassen werden. Alle nicht verwendeten Eingänge werden ignoriert, was bedeutet, dass sich z. B. auch nur zwei Werte miteinander verknüpfen lassen. Für den Anschluss kann ein jedes boolesche Eingangssignal verwendet werden. Das Ergebnis eines Blocks kann als Eingangssignal für einen weiteren Block verwendet werden. Zur Verfügung stehen die logischen Verknüpfungen AND / OR / NOR / XOR.


Pin-Konfiguration und -Einstellung

Dieses Feature der Smart Sensors klingt einfach, bietet aber Potenzial: Pin 4 ist immer ein digitaler Ausgang und bei Pin 2 kann zwischen einem digitalen Ausgang, digitalen Eingang oder analogen Ausgang gewählt werden. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit diese Komponente auch ohne IO-Link zu verwenden, indem die Schalt- und Messignale direkt an Pin 2 ausgegeben werden.


Betriebsstundenzählung der Maschinen und Anlagen durch Smart Sensors

Die Betriebsstundenzählung unserer Smart Sensors zählt grundsätzlich jede Sekunde, speichert den Status aber dynamisch beginnend mit jeder Minute (bzw. nach 2, 4, 8 bis 12 Minuten). Alternativ ist es möglich, den Zähler auf einen statischen Modus umzuschalten. In diesem Fall wird der Status nur alle 12 Minuten gespeichert und so der Speicher geschont. Im statischen Betrieb lassen sich auf diese Weise die Betriebsstunden über bis zu 20 Jahre aufzeichnen. Insgesamt stehen Ihnen drei verschiedene Zähler zur Verfügung: Zeit seit der letzten Inbetriebnahme, ein Gesamtzähler und ein manuell rücksetzbarer Zähler.

Grundlegende Statistik

Grundlegende Statistikfunktionen ermöglichen es, mit Ausnahme der Booleschen Werte beliebige Prozessdatenobjekte als Eingangswerte für die statistische Auswertung zu verwenden. Dies ermöglicht es beispielsweise, direkt am Einsatzort des Sensors das Minimum oder Maximum, den Durchschnitt oder aber den gleitenden Durchschnitt der ausgewählten Eingangsgröße zu berechnen.