Produkte
Service & Support
Branchen & Lösungen
Karriere
Unternehmen

RoCEv2-Booster für 25GigE

Leistungsstarke Bildgebung ohne proprietäre Hardware-Einschränkungen

17 März 2026 | 10:30 Uhr

Lesezeit: Minuten

1GigE war und ist nach wie vor ein nützliches und praktisches Kameraprotokoll, das lange Industriekabel und einfach zu verwaltende Systeme mit mehreren Kameras oder Hosts über eine vertraute Schnittstelle ohne proprietäre Technologie ermöglicht – Switches und Netzwerkkarten sind von vielen Anbietern in zahlreichen Konfigurationen für unterschiedliche Anwendungen erhältlich.

Im Laufe der Zeit hat der Bedarf an mehr Daten dazu geführt, dass Dual‑GigE‑, N‑BaseT‑ und 10GigE‑Kameras weit verbreitet sind. Dies stellt Anforderungen an die Host‑Rechner, die bei 1GigE noch nicht nennenswert waren. Die Verwaltung von Paketen und der Datentransfer stellen steigende Anforderungen an die CPU des Host-Rechner.

High‑Speed‑Ethernet

Systeme, die auf 1GigE‑ bis 5GigE‑Kameras basieren, hatten im Allgemeinen eine überschaubare CPU‑Auslastung auf dem Hos-Rechner, da optimierte Treiber die Paketverarbeitung unterstützen und größere Paketgrößen (Jumbo Frames) den zusätzlichen Verarbeitungsaufwand senken und die nutzbare Datenrate verbessern.

Bei 10‑GigE‑Kameras zeigen sich jedoch klare Vorteile von DMA‑Verfahren (Direct Memory Access), um Übertragungsengpässe zu vermeiden. RDMA (Remote Direct Memory Access) überträgt dieses Prinzip in das Netzwerk und ermöglicht Datenübertragungen mit geringer Latenz und minimalem Systemaufwand. RoCE (RDMA over Converged Ethernet) geht noch einen Schritt weiter, und RoCEv2 ermöglicht es zusätzlich, die Datenströme zu routen, um die verfügbare Bandbreite gezielt zu steuern.

Mit steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten von 25 bis 100 GigE wird dies zu einer wichtigen Methode, um die Netzwerklast und die Belastung des Host-Rechners zu reduzieren. Diese Skalierbarkeit ermöglicht es Ethernet‑basierten Kameras, mit den schnellsten Framegrabber‑Systemen zu konkurrieren.

Balluff BVS CA-GW Kamera mit 25GigE

Grundlagen von RoCEv2

RDMA bedeutet, dass Netzwerkdatenübertragungen ohne Eingriff der CPU erfolgen. Dies unterscheidet sich grundlegend von klassischen Ethernet‑Übertragungen, bei denen jedes Paket geprüft werden muss, um Quelle, Ziel und Nutzdatengröße zu ermitteln. All dies sind Aufgaben der CPU. Mit RDMA ist die CPU‑Auslastung minimal – selbst bei 100GigE‑Geschwindigkeiten liegt sie unter 1 %.

Darüber hinaus ermöglicht der Verzicht auf CPU‑Eingriffe deutlich geringere Latenzen und macht die Netzwerkschnittstelle selbst zum begrenzenden Faktor – nicht mehr die Rechenleistung des Host-Rechners. Die Beseitigung dieses Engpasses macht

Hochgeschwindigkeits‑Ethernet‑Kameras zu einer skalierbaren und praxisnahen Lösung für anspruchsvolle Anwendungen.

1
2
3

Schlüsselwörter

  • Vision
  • Machine Vision und Optische Identifikation
  • Industriekameras

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?

0

Teilen Sie diesen Beitrag

Kommentar

Entdecken Sie verwandte Themen

Energy consumption labeling
Energy consumption labeling

EPREL - European Product Database for Energy Labeling

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir sind für Sie da.

Sie haben mehrere Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können.

Kontaktieren Sie uns direkt per Telefon: +49 7158 173-555


Balluff GmbH

Zabergäustraße 8
73765 Neuhausen a.d.F.

Kostenloses Produktmuster

Um ein kostenloses Musterprodukt in den Warenkorb legen zu können, müssen wir alle normalen Produkte aus dem Warenkorb entfernen. Sind Sie sicher, dass Sie fortfahren möchten